200 Gäste beim Vortrag von Dr. Britta Hölzel

Harvard University und Technische Universität München

Nach der Eröffnung durch Johannes Narbeshuber (Trigon) und Esther Narbeshuber als Vertreterin des ÖBAM veranschaulichte Dr. Britta Hölzel die Wirkung von Achtsamkeit auf unser Gehirn - mit Forschungsberichten und praktischen Übungen. Deutlich wies sie sowohl auf den großen Fortschritt der wissenschaftlichen Bemühungen der letzten Jahre hin als auch auf die vielen offenen Fragen, vor denen die Forschung in Bezug auf das menschliche Gehirn nach wie vor steht. Bisher führte sie ihre Forschung an der Harvard Medical School in Boston, USA, und an der Universität in Gießen durch; derzeit arbeitet sie an der TU in München.

In jedem jungen Forschungsbereich sei die Versuchung groß, mit übergroßer Euphorie Zusammenhänge herzustellen, die erst noch einer eingehenderen Prüfung bedürfen, warnte Britta Hölzel. „Dabei stehen wir bei vielem noch ganz am Anfang.“ Gleichzeitig stellte sie auch klar, wie vieles im Bereich Achtsamkeit aus heutiger Sicht bereits als gut untermauert angesehen werden kann. Sie selbst hat Ausbildungen als Psychologin, Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR)- Trainerin und Yoga-Lehrerin. Auf ihren anschaulichen und dabei wohltuend differenzierten Vortrag folgte eine Flut von Fragen aus dem Publikum. Mit angeregten Diskussionen am Buffet klang der Abend aus.

Das Salzburger Achtsamkeitsforum ist eine Kooperation der Trigon Entwicklungsberatung und des österreichischen Bundesverbands für Achtsamkeit/Mindfulness (www.öbam.at). Es lässt außergewöhnliche Persönlichkeiten zu Wort kommen, die das Thema Achtsamkeit & Mindfulness leben und so an der „Mindful Revolution“ mitwirken, wie die aktuelle Entwicklung kürzlich vom TIME Magazin betitelt wurde.